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WITKOFF FÜR KAPITULATION
Steve Witkoff, der US-Sondergesandte, der die Gespräche mit Moskau leitet, traf mit Trump im Weissen Haus zusammen und überbrachte eine klare Botschaft: Ein Waffenstillstand im Krieg Russlands gegen die Ukraine sei möglich, wenn Russland die Kontrolle über die vier ukrainischen Provinzen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Kherson erhalte. Eine entsprechende Strategie sei zu unterstützen, schlug Witkoff vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters heute Abend und beruft sich dabei auf «zwei US-Beamte und fünf mit der Situation vertraute Personen».
Steve Witkoff hat bereits früher gezeigt, dass er die Politik Putins unterstützt. So sagte er, dass Russland «zu 100 % nicht in Europa einmarschieren will» und es «nicht nötig hat, die Ukraine zu erobern», da die Russische Föderation die Krim sowie die Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson «zurückgewonnen» und «bekommen hat, was sie wollte». https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1125-23-3-25-20uhr/
Ausserdem bezeichnete Witkoff die Krim und vier Regionen (Donezk, Luhansk, Kherson und Saporischschja) als «russischsprachig» und erklärte, es habe «Referenden gegeben, bei denen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zum Ausdruck gebracht hat, dass sie unter der Herrschaft der Russischen Föderation stehen möchte». https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1124-22-3-25-22uhr/
Heute flog Witkoff zu Gesprächen nach St.Petersburg in Russland. Er traf zum dritten Mal Putin. Das Gespräch habe vier Stunden gedauert, meldet die russische Propagandaagentur TASS. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass nach diesem Treffen ein Gespräch zwischen Putin und Trump «theoretisch» möglich sei. https://t.me/tass_agency/310225 Beim ersten Treffen hatte Putin Witkoff 8 Stunden warten lassen, bevor er ihn zum Gespräch traf.
Trump veröffentlichte heute auf seinem eigenen sozialen Netzwerk «Social Truth» diesen Text: «Russland muss sich bewegen. Zu viele Menschen sterben, Tausende pro Woche, in einem schrecklichen und sinnlosen Krieg – einem Krieg, der niemals hätte stattfinden dürfen und nicht stattgefunden hätte, wenn ich Präsident gewesen wäre!!!» https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114319592702753512
DOPPELBÜRGERIN FREIGELASSEN
Unterdessen landete die russisch-amerikanische Doppelbürgerin Ksenia Karelina heute in den USA. Ihre Freilassung war bei einem früheren Treffen zwischen Witkoff und Putin vereinbart worden. Ksenia Karelina war am 15.August 2024 zu 12 Jahren «Lagerhaft» wegen «Landesverrat» verurteilt worden. Ihr war zur Last gelegt worden, dass sie 51.8 US-Dollar an eine ukrainische Hilfsorganisation gespendet hatte, welche vor allem humanitäre Güter für die ukrainischen Soldaten zur Verfügung stellt. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-904-15-8-24-21uhr/
Trump sagte, er schätze Putins Entscheidung, Karelina freizulassen. Er erwähnte, dass Dana White, die Geschäftsführerin der «Ultimate Fighting Championship» (UFC), ihm erzählt habe, dass sie die Freundin eines UFC-Kämpfers sei und ihn gebeten habe, bei ihrer Freilassung zu helfen.
Heute traf eine nicht hochrangige ukrainische Delegation in Washington ein, um «technische Vertragsfragen» zu klären.
Wie die New York Times schreibt, seien die Verhandlungen wieder am Anfangspunkt, weil Trumps Team erneut den bereits abgelehnten Vertrag plus Verschärfungen vorgelegt hat, der ganz zu Ungunsten der Ukraine formuliert ist.
So müsste die Ukraine die Hälfte ihrer Einnahmen aus Rohstoffprojekten – einschliesslich kritischer Mineralien, Öl und Gas sowie der damit verbundenen Infrastruktur wie Häfen und Pipelines – in einen von den USA kontrollierten Investitionsfonds einzahlen.
Trump hatte diese Hilfe – jenseits jeder Realität – mit 350 Milliarden US-Dollar Militärhilfe beziffert. Tatsächlich hatte die militärische Hilfe einen Wert von 68 Milliarden US-Dollar und wurde vom US-Kongress erst nach monatelangem Widerstand der Trump-Fraktion freigegeben. Zelenskyj hat bereits mehrfach betont, dass es sich hier nicht um einen Kredit, sondern um ein Geschenk handle und die Ukraine gar keine Schulden bei den USA haben. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1131-29-3-25-22-uhr/
WESTEN – MINUS USA – FÜR UKRAINE
Vertreter von rund 50 Nationen, welche die Ukraine in ihrem Abwehrkampf unterstützen, trafen sich heute ein weiteres Mal im Rahmen des sogenannten «Ramstein»-Formats, um die Waffenhilfe an die Ukraine zu koordinieren. Im Gegensatz zur Biden-Regierung war der amerikanischen Verteidigungsminister dieses Mal nicht beim Treffen anwesend.
Mehrere Länder haben sich zu sehr grossen Hilfspaketen bekannt:
GROSSBRITANIEN stellt 450 Millionen Pfund (520 Mio. Euro) bereit: Das Paket umfasst Hunderttausende Drohnen, Radarsysteme und Mittel für die Reparatur zuvor übergebener Ausrüstung;
NORWEGEN hat Hilfsgelder in Höhe von 1 Milliarde Euro angekündigt, darunter Munition und Luftabwehrsysteme;
DEUTSCHLAND wird der Ukraine 4 IRIS-T-Flugabwehrsysteme, 300 IRIS-Abfangraketen, 30 Raketen für Patriot, 15 Leopard-1-Panzer, 25 Marder-Schützenpanzer und 100’000 Granaten übergeben;
BELGIEN hat ein Hilfspaket in Höhe von 1 Milliarde Euro genehmigt;
DÄNEMARK hat sein 25. Hilfspaket angekündigt – fast 900 Millionen Euro;
Die NIEDERLANDE werden 150 Millionen Euro zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung bereitstellen;
LITAUEN gibt 20 Millionen Euro für den Kauf von Munition;
ESTLAND spendet 10’000 Artilleriegeschosse.
Darüber hinaus wurde eine von Deutschland geführte Koalition zur elektronischen Kriegsführung gegründet.
ZELENSKYJ BESUCHT OPFERSTELLE
Vor einer Woche schlugen in der ukrainischen Stadt Krywyj Rih mehrere russische Raketen in einem Wohnquartier ein. Der Terroranschlag tötete 19 Menschen, darunter 9 Kinder.
Die Fläche vor den beschädigten Häusern wurde in dieser Woche zu einer Gedenkstätte für die Getöteten. Vorwiegend Kinder und Jugendliche brachten Plüschtiere, Kinderspielzeug, Blumen, Erinnerungskarten und Klassenfotos zum Ort des Einschlags.
Heute besuchte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj die Gedenkstätte und legte einen Straus blauer und gelber Tulpen nieder. https://t.me/c/1198589840/113158
ESTEN KAPPERN «SCHATTEN»-TANKER
Der für Putins «Schattenflotte» fahrende Tanker «Kiwala» wurde von der Küstenwache Estlands übernommen. Das Schiff ist von mehreren Ländern mit Sanktionen belegt.
Bevor die Esten die Kontrolle über das Schiff übernahmen, war es «kalt» in die estnische Bucht von Tallinn eingelaufen. «Kalt» heisst: Ohne Flagge und unter Verstoss gegen das Sanktionsregime. Insgesamt verstiess der Tanker gegen ein Dutzend Regeln und Gesetze, weshalb die Justiz von Estland aktiv wurde. https://t.me/c/1198589840/113164
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