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PUTIN VERHÖHNT TRUMPS MANN
Steve Witkoff wurde am Donnerstag von Trump zu «Verhandlungen» mit Putin nach Moskau geschickt. Der ehemalige Immobilienhändler, der von Trump zum Sondergesandte für den Nahen Osten ernannt worden war, landete am Nachmittag in Moskau und hielt sich knapp 12 Stunden in Russland auf.
Wie der britische Sender SkyNews berichtet, liess Putin Steve Witkoff 8 Stunden lang warten, bis er in den Kreml vorgelassen wurde. Putin habe Wichtigeres zu tun gehabt, denn in dieser Zeit sei seine belarussische Marionette Alexander Lukaschenko zu Besuch gewesen.
In Anwesenheit von Lukaschenko nannte Putin einige seit langem bekannte Kreml-Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor es zu einem Waffenstillstand kommt. Es handelte sich dabei um Maximalforderungen und eine Rechtfertigung seines Überfalls auf die Ukraine.
Erst kurz von Mitternacht wurde Witkoff in den Kreml vorgeladen.
Nach Angaben des russischen Medienunternehmens Radio Majak endeten die Gespräche Putins im Kreml um 1.30 Uhr. Etwa eine halbe Stunde später war Witkoff wieder am Flughafen – und verliess Russland nicht mit Putins Zustimmung, sondern mit einer Liste von Forderungen.
Im Widerspruch zu diesen Informationen verbreitet Trump immer noch gute Laune Meldungen auf dem ihm gehörenden sozialen Netzwerk «Truth Social»: «Wir hatten gestern sehr gute und produktive Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, und es besteht eine sehr gute Chance, dass dieser schreckliche, blutige Krieg endlich ein Ende finden kann.» Das schrieb Trump am Freitag-Nachmittag. https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114161039436456514
Da zuerst unklar blieb, wer mit «wir» und welche «Gespräche» gemeint waren, wurde Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt befragt. Sie sagte, dass dies die Gespräche von Trumps Sondergesandten Steve Witkoff am Donnerstagabend in Moskau betreffe.
Der US-Sender CNN, der in einer kritischen Distanz zu Trump steht, schreibt: «Russlands Hinhaltetaktik stand im Gegensatz zu Trumps Eile, einen wertvollen Durchbruch zu erzielen, während seine Handelspolitik zu Kurseinbrüchen an den Börsen führte und die Wirtschaft in den Schatten stellte. „Ich denke, wir sind in einer sehr guten Verfassung, um es zu schaffen. Wir wollen es hinter uns bringen“, sagte Trump am Donnerstag im Oval Office in einem Ausbruch von Optimismus, der mit der Realität nicht übereinstimmte.» https://edition.cnn.com/2025/03/14/politics/putin-russia-ukraine-deal-trump
Allgemein wundert man sich, weshalb Steve Witkoff zu den Verhandlungen nach Moskau gereist ist, denn Witkoff ist eigentlich Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten. Der amerikanische Sender NBC enthüllte nun: Trumps Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, wurde auf Ersuchen des Kremls wegen einer «zu pro-ukrainischen Haltung» aus den Friedensverhandlungen ausgeschlossen.
«Full Measure» ist eine politische TV-Magazin, welches jeweils am Sonntagmorgen auf verschiedenen TV-Kanälen in den USA ausgestrahlt wird. https://fullmeasure.news/about/where-to-watch
Gegenüber der «Full Measure»-Moderatorin Sharyl Attkisson sagte Trump, er sei «ein wenig sarkastisch» gewesen, als er als Kandidat wiederholt behauptete, er würde den Russland-Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden lösen – und das noch vor seinem Amtsantritt. Die Sendung wurde am Donnerstag aufgezeichnet, während sich Trumps Delegierter in Moskau befand. https://abcnews.go.com/US/wireStory/trump-bit-sarcastic-promised-end-russia-ukraine-war-119821331
Nachdem Putin am Donnerstag statt ein JA zu einem Waffenstillstand eine Serie von Bedingungen wiederholt hatte, welche die Maximalforderungen des Kremls widerspiegeln, telefonierte Trump angeblich mit ihm. Danach geschah das, was immer nach einem Telefonat zwischen Putin und Trump geschieht: Der amerikanische Präsident übernahm die Positionen des Kreml-Chefs. In einem offiziellen Statement sagte Trump gestern über die Ukraine: «Man sollte sich nicht mit jemandem anlegen, der viel grösser ist als man selbst.» Video: https://x.com/i/status/1900642326453670341
In einem anderen Statement sagte Trump: «Aus Russland kommen gute Signale für einen Waffenstillstand. Ich habe das Gefühl, dass Putin mit uns verhandeln möchte.». Er fügte hinzu, dass Moskau nun eine starke militärische Position habe. https://t.me/uniannet/160207
Eine weitere Behauptung von Trump erwies sich als Lüge. Auf seinem sozialen Netzwerk hatte er am Freitag geschrieben, dass tausende ukrainische Soldaten in der Region Kursk von Russen umzingelt seien und dass er Putin gebeten habe, diese zu verschonen. https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114161039436456514
Die Sanktionen der USA und Grossbritanien gegen die russische «Schattenflotte» haben den Handel mit russischem Öl sehr stark erschwert. Gleichzeitig haben sich die Transportzeiten für russisches Öl nach China seit Januar um das Siebenfache erhöht, was Moskaus Energieexporte beeinträchtigt.
Es handelt sich um vier wesentliche chinesische Unternehmen: Die PetroChina Company Limited ist der grösste chinesische Ölkonzern mit einem Netz von über 18.000 Tankstellen und damit eines der grössten börsennotierten Unternehmen der Welt. Sinopec ist die Nummer 2 der chinesischen Öl-Unternehmen mit weltwei 600’000 Mitarbeitern und ist an der Hongkong Börse gelistet. CNOOC (China National Offshore Oil) ist Chinas drittgrösstes Mineralöl-Unternehmen. Zhenhua Oil ist die Ölexplorations- und Produktionstochter des chinesischen Rüstungsunternehmens Norinco. (Ergebnisse gemäss Wikipedia)
Zusätzlich zu den Sanktionen schaden die andauernden Angriffe ukrainischer Drohnen gegen Raffinerien die Ölproduktion. So brennt derzeit die Ölraffinerie in der russischen Region Krasnodar schon seit mehr als 36 Stunden und die Grösse des Feuers ist weiter gewachsen. Die Feuerwehr kühlt weitere Öltanks, damit diese nicht auch explodieren. https://t.me/c/1198589840/111612
Am Freitag haben sich nach langem Zögern auch die europäischen Staaten auf ein Massnahmenpaket gegen Putins «Schattenflotte» geeinigt. Beschlossen wurden auch die Einschränkung von russischen Transporten durch die Ostsee. https://x.com/KShevchenkoReal/status/1900522620237258752
Der ukrainische Präsident Zelenskyj sagte heute Morgen, die neue ukrainische Rakete «Langer Neptun» sei getestet und erfolgreich im Kampf eingesetzt worden. Basis der Rakete ist die ukrainische Eigenentwicklung «Neptun», eine Anti-Schiff-Rakete welche Mitte April 2022 das russische Schlachtschiff «Moskwa» versenkt hatte. (Siehe dazu «Ukraine Aktuell vom 14.April 2022 https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-14-4-22-9-30uhr/ ).
Vor wenigen Stunden sagte Zelenskyj: «Heute gab es Berichte über unser Raketenprogramm. Es gibt bedeutende Ergebnisse. Die „Long Neptune“ wurde getestet und erfolgreich im Kampf eingesetzt. Neue ukrainische Rakete, präziser Schlag. Reichweite – tausend Kilometer. Danke an unsere ukrainischen Entwickler, Hersteller und Militärs. Wir arbeiten weiter daran, die ukrainische Sicherheit zu gewährleisten». https://www.unian.net/war/raketa-dolgiy-neptun-zelenskiy-zayavil-ob-ispytaniyah-i-uspeshnom-boevom-primenenii-12946089.html
Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium erklärt, die Ukraine habe die Serienproduktion von Marschflugkörpern des Typs R-360 für den Neptune-Komplex wieder aufgenommen und ausgeweitet. Es wurde festgestellt, dass die modifizierten Raketen nun in der Lage sind, Ziele in größerer Entfernung zu treffen. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-999-18-11-24-20uhr/
UKRAINE AUF DEM EU-WEG
Olha Stefanischyna ist stellvertretende Ministerpräsidentin für Europäische und Euroatlantische Integration der Ukraine. Sie ist an die Verhandlungen für die Mitgliedschaft der Ukraine in der EU beteiligt. Gemäss der seriösen Plattform «War Translated» gab Stefanischyna bekannt, dass die EU-Mitgliedschaft der Ukraine im Jahr 2030 faktisch bestätigt sei.
Die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit dieser Absicht zeige sich darin, dass der EU-Haushalt für 2026–2032/33 bereits im Hinblick auf eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine vorbereitet werde. https://x.com/wartranslated/status/1900587441141973275
Weitere Quellen für diese Nachricht habe ich nicht gefunden. Es wäre aussergewöhnlich, wenn ein Land innert weniger Jahre in die EU aufgenommen würde, vor allem, wenn man dies vergleicht mit den langen Integrationsprozessen für andere Länder. Anderseits könnte es ein klares Signal der Unterstützung der Ukraine durch die Führung der Europäischen Union sein.
• Russische Landwirtschaft in Gefahr
• Fehlender Diesel gefährdet Ernte
• Zwei Bäuerinnen und ihre Sorgen
• Putin verspricht Verbesserungen
• Bereits 116 Schiffe neutralisiert
• Lawrow empört über Schiffangriffe
• Benzinmangel bei der Feuerwehr
• Russisches Patrouillenschiff kaputt
• China plant Zukunft nach Putin
• Bulgarien fällt Ukraine in den Rücken
• Zelenskyj ist in Washington
• Vertrauliches Treffen mit Trump
• Schwache US-Drohnenindustrie
• Moskau von Drohnen attackiert
• Weiteres Logistiklager in Brand
• Mobile Küchen auf der Krim
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• Duma: «Russland, Putin, Sieg!»
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•Trump verkompliziert Sanktionsgesetz
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• 15 Tote nach Raketenangriff in Kyiv
• Keine Verteidigung gegen Raketen
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• Bei Odesa droht eine Katastrophe
• Putin hat nur noch 170’000 Soldaten
• «Putins Regime verliert so oder so»
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