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ENDLICH GENUG GRANATEN
Noch vor 4 Monaten betrug das Verhältnis bei der Nutzung von Artillerie-Granaten 10:1 zugunsten der russischen Armee. Aktuell beträgt das Verhältnis 1:1. Diese Verstärkung der ukrainischen Abwehr hat unter anderem zu einem Abbremsen der russischen Vorstösse geführt.
Für den Ausgleich des Kräfteverhältnisses ist im wesentlichen die Regierung der Tschechischen Republik verantwortlich. Es war die «tschechische Initiative» welche bereits 1,5 Millionen Schuss Munition auf dem internationalen Markt beschafft und an die Ukraine geliefert hat.
Der tschechische Aussenminister Jan Lipavsky berichtete, dass ein Drittel der an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Munition aus 155-mm-Artilleriegeschossen bestehe, die an der Front am meisten gefragt seien.
Es wird darauf hingewiesen, dass Prag plant, zusätzliche Mittel von Partnern zu beschaffen und die Lieferungen im Jahr 2025 fortzusetzen. Laut Lipawski gebe es weltweit noch genügend Munition, die für die Ukraine gekauft werden könne. https://t.me/uniannet/157122
NULL KOREANER AN DER FRONT
Aktuell gibt es keine nordkoreanischen Soldaten mehr an der Front. Sie wurden aufgrund schwerer Verluste zurückgezogen, schreibt die «New York Times» (NYT).
Die Zahl der 11’000 nordkoreanischen Soldaten haben sich in den letzten drei Monaten durch Verluste auf die Hälfte reduziert. Dies hätten ukrainische und amerikanische Quellen der Zeitung anvertraut.
Seit etwa drei Wochen sind keine nordkoreanischen Truppen mehr in Kursk präsent. Das sagte der ukrainische Oberst Oleksandr Kindratenko, der in der russischen Region für «Spezialeinheiten» aktiv ist: «Spezialeinheiten sprechen ausschliesslich für die Gebiete, in denen unsere Einheiten stationiert sind. In diesem Zusammenhang informieren wir Sie darüber, dass die Anwesenheit nordkoreanischer Truppen seit etwa drei Wochen nicht mehr festgestellt wurde. Vermutlich mussten sie sich aufgrund schwerer Verluste zurückziehen.» https://www.pravda.com.ua/news/2025/01/31/7496141/
Am 29. Januar war es der ukrainischen Armee gelungen, die russische Pumpstation «Andreapol» zu treffen und in Brand zu stecken. Sie spielte eine Hauptrolle für das Funktionieren der Öl-Pipelines in Richtung des grössten russischen Öl-Verschiffungs-Hafen Ust-Luga.(Siehe «Drei gelungene Drohnenangriffe» im «Ukraine Aktuell» Newsletter Nr. 1071 https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1071-29-1-25-20uhr/ )
Im vergangenen Jahr wurden in Ust-Luga nach Angaben von Bloomberg täglich etwa 650’000 Barrel Öl umgeschlagen, das entspricht etwa 20 Prozent des gesamten russischen Seeverkehrs. Die Internationale Energieagentur ging ursprünglich davon aus, dass die Lieferungen im Jahr 2025 auf etwa 725’000 Barrel pro Tag steigen werden.
ERNEUT BRAND IN ÖLRAFFINERIE
Der Ukraine ist es gelungen, die LUKOIL Volgogradneftepererabotka der russischen Region Wolgograd anzugreifen und in Brand zu schiessen. Sie gilt als einer zehn grössten Raffinerien Russlands mit einer Produktionskapazität von 14 Millionen Tonnen verarbeiteten Treibstoffe und bediente vor allem die russische Armee.
Die Ukraine setzt immer mehr und offenbar immer erfolgreicher auf den Einsatz von Drohnen. Dies zeigen die Daten, welche auf einer Karte übersichtlich angeordnet sind. Die Karte zeigt die Einschlagorte in den verschiedenen Regionen der Russischen Föderation. Ausserdem belegen die Daten zwischen 2023 und heute, dass die Anzahl von Drohneneinsätzen durch die Ukraine stark zugenommen hat. (Siehe hinzugefügter roter Pfeil auf der Karte).
NEUE BOMBEN-DROHNEN
Die russische Armee hat die Lufthoheit und die ukrainische Armee hat nicht annähernd genug Flugzeuge, um hier einen Ausgleich zu schaffen. Dank ihrer Flugzeuge können die Russen die besonders gefürchteten «geflügelten Bomben» abwerfen, welche verheerende Schäden in ukrainischen Städten und an der Front anrichten.
Als Alternative zu den Flugzeugen haben die Ukrainer eigene Drohnen entwickelt, welche 250-Kilogramm Bomben über eine Distanz von bis zu 2’000 Kilometern fliegen können. Das ukrainische Kommando der Streitkräfte für unbemannte Systeme berichtet, dass diese Drohnen nach dem Einsatz wieder zurückkehren können. Diese neue Waffe werde «die Spielregeln auf dem Schlachtfeld» verändern, heisst es in der Mitteilung. https://t.me/uniannet/157120
ANGRIFF AUF ODESA
Heute Abend wurde das kulturell wertvolle Stadtzentrum von Odesa von mehreren russischen Geschossen getroffen. Im UNESCO-Schutzgebiet gibt es viele Schäden und Zerstörungen. Ebenfalls angegriffen wurde das meist von internationalen Touristen und Delegierten besuchte Hotel «Bristol».
Bisher ist bekannt, dass in Odesa zwei Menschen getötet wurden.
Die Angriffe wurden von russischen Anlagen auf der besetzten Halbinsel Krim ausgelöst. https://t.me/voynareal/108377
ERNEUT SCHIFF BESCHLAGNAHMT
Auf Ersuchen Lettlands hat die norwegische Polizei das Schiff «Silver Dania» mit einer russischen Besatzung an Bord festgesetzt. Das Schiff habe möglicherweise ein Glasfaserkabel in der Ostsee zwischen Lettland und Schweden beschädigt. Die «Silver Dania» gehört einer norwegischen Gesellschaft und verkehrt gewöhnlich zwischen St. Petersburg und Murmansk.
Das Schiff wurde im Hafen von Tromsø abgeliefert, wo derzeit Durchsuchungen, Vernehmungen und Beweissicherungen stattfinden. Die Besatzung «kooperiert mit den norwegischen Behörden», teilte die Polizei mit.
Es handelt sich bereits um das fünfte beschlagnahme Schif, welches der Sabotage gegen den Westen verdächtigt wird. https://t.me/rbc_news/111451
NEU AUF BLUESKY Nach den neusten Entwicklungen rund um die Person Elon Musk werde ich meine Präsenz auf «X» nicht weiter aktualisieren. Zu finden sind meine Beiträge neu auf Bluesky: ukraineaktuell.bsky.social
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