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ANGRIFF AUF FAMILIEN
Iranisch-Russische Shahed-Drohnen haben in der Stadt Sumy ein zehnstöckiges Wohnhaus in der Nacht angegriffen. Im vierten Stockwerk schlug eine der Sprengstoff-Drohnen ein und tötete eine Familie im Schlaf. Vier Menschen kamen ums Leben. Videos zeigen die Körper von zwei Personen, die in Leichensäcken vor dem Wohnhaus liegen. https://x.com/i/status/1884871713927602273
Der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobzar, hat den heutigen und morgigen Tag für die Region Sumy zu «Trauertagen» erklärt. https://t.me/uniannet/157022
Die von Russland eingesetzten «Shahed»-Drohnen sind neuerdings mit verstärktem Sprengkopf und Granatsplittern ausgerüstet. Das Gewicht des Sprengkopfs wurde auch 90 kg erhöht, um mehr Opfer unter der Zivilbevölkerung zu erreichen. Das sagte Andrij Jermak, Leiter des ukrainischen Präsidialamtes. https://t.me/c/1269013410/75779
In der Nacht auf gestern war die viertgrösste Ölraffinerie Kstowo das Ziel von Drohnen. Die vormalige Jahresleistung 17 Millionen Tonnen – das entspricht 6% der gesamten russischen Ölproduktionsleistung – wurde damit stillgelegt. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1071-29-1-25-20uhr/
In der Nacht auf heute wurde eine weitere Raffinerie durch einen Angriff stillgelegt. Es handelt sich um die Novoshakhtinsky-Ölraffinerie in der Region Rostow. Videos zeigen, dass die Anlage an mehreren Stellen brennt. Im Jahr 2024 verarbeitete die Anlage 3 Millionen Tonnen Öl und hätte eine Kapazität von 7,5 Tonnen, doch Drohnenangriffe verhinderten schon damals, dass sie mit voller Kapazität arbeiten konnte. https://t.me/uniannet/157032
Ein weiterer verheerender Schlag gegen Putins Geld-Ader gelang ebenfalls in dieser Nacht. Ukrainische Drohnen unterbrachen die wichtigsten Ölpipelines zwischen Russland und Europa an vier Stellen in der russischen Region Brjansk.
Getroffen wurden die Öl-Pipelines unter anderem in der Nähe des Dorfes Siny Kolodets, die Zwischenölpumpstation (IOPS) «Novozybkov» und der Linearpumpen-Steuerstation (LPCS) «8N» .
Diese Schaltstellen sind Teil der Druzhba-Pipeline bei Brjansk. Über die wurden in normalen Zeiten 33 Millionen Tonnen Öl von Weissrussland und Russland in Richtung europäische Länder transportiert. https://x.com/JayinKyiv/status/1884866793145094330/video/1
KRIMINELLE ALS LÜCKENFÜLLER
Täglich verliert die russische Armee zwischen 1’200 und 1’800 ihrer Soldaten, die sich beim Überfall auf die Ukraine beteiligen. Ein Teil davon stirbt (militärischer Code: «200» oder «Cargo 200»), der Rest ist nicht mehr kampffähig (militärischer Code: «300»).
Um einen Teil dieser Verluste auszugleichen, plant Russland jeden Monat 10’000 Häftlinge oder potenzielle Kriminelle zu mobilisieren. Das berichtet der militärische Geheimdienst der Ukraine (GUR).
Gemäss dem GUR-Bericht plant Moskau insgesamt 126’000 Soldaten aus dem «Sonderkontingent» anzuziehen. Es handelt sich um Personen, die im Gefängnis sitzen, gegen die ermittelt wird, die offene Schulden oder andere Probleme haben. Insgesamt plant Russland seine Truppen in diesem Jahr um 280’000 Einheiten aufzustocken. https://t.me/uniannet/157044
RUMÄNE WILL UKRAINE TEILEN
Der rechtsextreme prorussische Politiker und rumänische Präsidenten-Kandidat Calin Georgescu hat sich zur Zukunft der Ukraine geäussert. Die Ukraine sei ein «fiktiver Staat» und die Teilung der Ukraine sei unvermeidlich. Ausserdem sei es im Interesse Rumäniens, bestimmte Teil der Ukraine zu übernehmen.
Georgescu sagte: «Die Welt verändert sich. Grenzen werden sich ändern. Und wenn sich die Grenzen ändern, wo werden wir dann sein?» Rumänien habe Interesse an der Nordbukowina und dem ehemaligen Transkarpatien. Auch Ungarn habe Interesse an ukrainischen Landesteilen und bei den Polen sei Lviv beliebt. «Sie (die Ukraine – Anm. d. Red.) haben keinen anderen Weg. Der Weg zu so etwas ist unvermeidlich. Die Ukraine ist ein fiktiver Staat.» https://t.me/uniannet/157024
Georgescu wurde im Westen erstmals wahrgenommen, als er den ersten Wahlgang der rumänischen Präsidentschaftswahlen gewann. Dies gelang ihm mit von Russland finanzierten Werbekampagnen unter anderem mithilfe des chinesischen Netzwerks TikTok. Das oberste rumänische Gericht hat daraufhin die Wahl für ungültig erklärt und die EU hat ein Verfahren gegen TikTok wegen Einmischung in innere Angelegenheiten eines EU-Landes eingeleitet. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1020-9-12-24-21uhr/
DAS GESUNKENE ÖL
Am Weihnachtstag sanken im Schwarzen Meer zwei schrottreife russische Öltanker aufgrund der rauen See. Sie hatten je 4’000 bis 4’500 Tonnen Rohöl an Bord, welches seither ausläuft.
Nun haben Wissenschaftler eine Erklärung, weshalb zwar die gesamte Schwarzmeerküste mit Ölschlamm verdreckt ist, aber die Menge auf dem Wasser nicht dem ausgetretenen Treibstoff entspricht.
Ivan Rusev, einem Vertreter des Nationalparks Tuzlovskie Limany, berichtet, dass grosse Mengen des Öls auf den Meeresboden gesunken sind. Bei einer Wassertemperatur von 9 bis 10 Grad wird das Öl «hart und sinkt auf den Boden des Schelfs.» Diese Masse wird sich bei «wärmeren Temperaturen auflösen und über die Wasserumwelt in die Nahrungskette der Organismen im Schwarzen Meer einsteigen würden. Das marine Ökosystem wird noch viele Jahre unter den Folgen der Heizölkatastrophe leiden.»
Auch für den Tourismus auf der Krim-Halbinsel hat das an der Küste verteilte Öl gravierende Folgen. Rusev sagt, dass niemand das Öl einsammle und aktuell von einer dünnen Sandschicht bedeckt sei: «Die Leute entspannen sich im Sommer, wenn die Temperatur 25 bis 30 Grad beträgt. Alles ist fettig und die Menschen leiden unter den Dämpfen, wenn sie auf diesem Sand liegen» https://t.me/Crimeanwind/74122
EINE BRAUCHBARE KARTE
Bei all den Erfolgsmeldungen aus Kyiv und aus dem Kreml ist es leicht möglich, den Überblick zu verlieren und schwierig die Relationen zu wahren. Karten können dabei helfen und die Kriegskarte des deutschen www.handelsblatt.com hilft hier besonders.
Auf einen Blick ist zu sehen, wie gross die Geländegewinne bei der erfolgreichen Gegenoffensive der ukrainischen Armee im Herbst 2022 war (hellgrün), wie klein die Gewinne in der russischen Region Kursk aktuell sind (hellblau) und wie klein die russischen Gewinne an der Ostfront (Rot). Zu sehen ist auch, wo die ukrainischen Partisanen am aktivsten sind und auf einen Blick zu erfassen ist, wie weit unterdessen die ukrainischen Drohnen Ziele in der Russischen Föderation erreichen können.
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