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RUSSEN ZERSTÖREN KIRCHE
Die in der Ukraine existierende russisch-orthodoxe Kirche (UOC) hat einen Teil, der sich UOC-MP
(MP = Moskauer Patriarchat) nennt. Dieser Teil der Kirche steht unter verstärkter Beobachtung des ukrainischen Geheimdienstes und der Polizei, weil einige Geistlich der UOC-MP mit russischen Besatzern kollaboriert und ukrainische Militärpositionen verraten haben.
Dennoch blieb die Kirchen UOC-MP bisher unberührt bestehen. Die Russen ändern das nun. Heute Morgen beschoss die Armee Russlands die St.Andreas Kathedrale der UOC-MP in Saporischja mit Raketen. Der Innenraum des reich verzierten Gotteshauses wurde stark beschädigt. https://t.me/Crimeanwind/73514
Bereits vor 11 Tagen zerstörten Russen eine UOC Kirche in Novomikhailovka im Osten der Ukraine. Siehe Ukraine Aktuell, Nr. 1049 vom 7.1.2025.
DREI TOTE NACH ANGRIFF
Heute Morgen beschoss die russische Armee mit verschiedenen Raketen die ukrainische Hauptstadt Kyiv. Drei Menschen starben, sagt der Leiter des Krisenstabs Timur Tkachenko. Es handelt sich um Menschen mit den 1983, 1981 und 1999, darunter ein Ehepaar. Das Ehepaar befand sich in einem Personenwagen, der durch eine Rakete getroffen wurde.
Mehrere Opfer wurden vor Ort medizinisch versorgt und lehnten einen Krankenhausaufenthalt ab.
Durch den Angriff wurden ein Industriegebäude, ein Lebensmittelbetrieb, ein Geschäftszentrum, ein Einkaufszentrum, ein Geschäft und zehn Autos teilweise zerstört. Auch der Ein- und Ausgang der U-Bahn-Station Lukyanovskaya wurde beschädigt. https://t.me/uniannet/156299
Weil einige Raketen sehr tief flogen, konnten sie abgeschossen werden, aber die herabstürzenden Trümmer verursachten trotzdem erhebliche Schäden. https://t.me/c/1269013410/75453
Angegriffen wurde heute Morgen auch die Stadt Saporischja im Süden der Ukraine. Auch dort gab es mindestens 8 Verletzte. Eines der Opfer, eine Frau, befindet sich in einem «ernsten Zustand».
VIER ÖLDEPOTS BRENNEN
Öl Depots in Engels (Region Saratow) nahe des für Angriffen verwendeten Flughafens und Liski (Region Woronesch) sind nach Angriffen am 14. und 15.Januar immer noch nicht gelöscht.
Und Öl Depots in den Regionen Kaluga und Tula wurden letzte Nacht angegriffen und stehen ebenfalls in Flammen.
ENORME VERLUSTE NORDKOREAS
Das amerikanische «Institute for the study of war» (ISW) schreibt: « Das gesamte nordkoreanische Kontingent von etwa 12’000 Personen, das sich derzeit im Oblast Kursk befindet, könnte bis Mitte April 2025 getötet oder verwundet werden, falls die nordkoreanischen Streitkräfte auch in Zukunft unter ihrer derzeit hohen Verlustrate leiden sollten.» https://www.understandingwar.org/backgrounder/russian-offensive-campaign-assessment-january-16-2025
Das Nachrichtenmagazin «Forbes» analysiert die hohen Verluste der nordkoreanischen Söldner. Die Nordkoreaner hätten eine «tadellose Schiessausbildung», sagt der ukrainische Militäroffizier Wolodymyr Demtschenko dem Magazin.
Die Verluste würden vor allem entstehen, weil die Nordkoreaner mit der durch Drohnen unterstützten Kriegsführung nicht klarkommen. «Infanterieangriffe, meist ohne Unterstützung durch gepanzerte Fahrzeuge, sind kein einzigartiges nordkoreanisches Phänomen. Ukrainische Drohnen sind ständig überall, was es für russische und nordkoreanische Fahrzeuge praktisch unmöglich macht, die Deckung zu durchbrechen.» Die in Reihen marschierenden nordkoreanischen Soldaten würden bereits aus vielen Kilometern Entfernung erkannt und gezielt vernichtet. https://www.forbes.com/sites/davidaxe/2025/01/15/north-korea-deployed-12000-troops-to-kursk-in-october-three-months-later-a-third-are-dead-or-wounded/
HEIZÖL-TEPPICH BREITET SICH AUS
Das aus zwei gesunkenen russischen Tankern entweichende Heizöl breitet sich im Schwarzen Meer immer mehr aus – und die westlichen Medien berichten kaum darüber.
Das Heizöl, welches in der Strasse von Kertsch an die Oberfläche kommt, kann Abchasien und Georgien, die Türkei, Rumänien und Bulgarien erreichen. Dies sagte Viktor Danilov-Danilyan, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Wasserprobleme der Russischen Akademie der Wissenschaften gegenüber der relativ unabhängigen russischen Nachrichtenagentur RBC. Danilov-Danilyan leitete das Ministerium für Umweltschutz und natürliche Ressourcen (1991–1996) und das Staatliche Komitee für Umweltschutz (1996–2000).
Mit der möglichen Ausbreitung von Heizöl an die Küsten anderer Länder, stellt der Wissenschaftler fest, werde seine Konzentration geringer sein. Er erinnerte daran, dass sechs Schwarzmeerstaaten (Bulgarien, Georgien, Moldawien, Russland, Rumänien, Ukraine) 1992 das Bukarest-Übereinkommen zum Schutz des Schwarzen Meeres vor Verschmutzung unterzeichnet hatten. Sie einigten sich darauf, im Einklang mit dem Völkerrecht alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Verschmutzung der Meeresumwelt des Schwarzen Meeres zu verhindern, zu verringern und zu bekämpfen sowie sie zu schützen und zu erhalten.
Bisher ist diesbezüglich nichts geschehen. Die beiden russischen Tanker Volgoneft-212 und Volgoneft-239 sanken am 15. Dezember aufgrund eines Sturms in der Strasse von Kertsch. Sie transportierten insgesamt 9’2000 Tonnen Heizöl, von denen bisher ein erheblicher Teil ins Meer gelangte. Bisher wurde nichts gegen den Austritt des Öls und dessen Verbreitung unternommen. https://www.rbc.ru/politics/18/01/2025/678a49329a794713f9bee06e
WOHLFAHRTFOND FINANZIERTE KRIEG
Der liquide Teil des Nationalen Wohlfahrtsfonds der Russischen Föderation sank von Anfang 2024 bis zum Ende des Jahres von 62 Milliarden US-Dollar auf 37 Milliarden Dollar. Im Jahr 2020 – zwei Jahre vor dem Überfall auf die Ukraine – waren noch 120 Milliarden Dollar im Nationalen Wohlfahrtsfond. Es ist anzunehmen, dass Putins teurer Krieg die Kasse weiter plündern wird.
Der Nationale Wohlfahrtfonds wird mit Einnahmen aus dem Öl- und Gasgewinn gespiesen. Putin hatte vor 17 Jahren versprochen, dass dank dieses Wohlfahrtausschusses die Renten in Russland auf das Niveau von Norwegen steigen würden. Bisher wurden die Renten jedoch nicht erhöht, sondern bleiben auf einem extrem tiefen Niveau.
Nun fehlt auch das Geld für die aktuelle Finanzierung. Auch aus diesem Grund wurde angekündigt, dass frühzeitige Rentenbezüge mit 55 Jahren respektive 60 Jahren nicht mehr möglich seien und dass das Rentenalter allgemein angehoben werden muss. https://t.me/Crimeanwind/73529
RUSSEN FILMEN IHRE VERBRECHEN
Rob Lee, Senior Fellow/leitender Mitarbeiter des «Foreign Policy Research Institute» in Philadelphia, hat auf russischen Telegram-Kanälen Videos gefunden und sichergestellt, welche Kriegsverbrechen von russischen Soldaten zeigen:
In zwei Video sind mehrere russische Soldaten zu sehen und hinter ihnen 6 abgeschlagene Köpfe, die auf zwei Pfählen aufgespiesst sind. Bei den Opfern soll es sich nach Aussagen der beiden Soldaten um ukrainische Offiziere handeln. Einer der beiden Soldaten trägt einen Aufnäher der Söldner-Firma «PMC Wagner».
Im dritten Video hackt ein Soldat in einer nicht gekennzeichneten Uniform mit einer Axt einem toten Militärangehörigen den Kopf ab und sagt: «Wir sind die 155. Marinebrigade, erste Kompanie. <…>Wer auch immer mit Waffen in unser Land kommt, wird das erleben», sagt der Kämpfer.
Die Videos sind vermutlich in der russischen Region Kursk aufgenommen worden, denn die Soldaten reden von «unserem Land» oder «wenn sie in unser Land kommen». In Kursk nehmen ukrainische Soldaten im Rahmen einer organisierten Militäroperation an Kämpfen teil. Sie unterstehen damit auch dem Schutz der «Genfer Konvention».
Es ist nicht das erste Mal, dass Videos von Misshandlungen veröffentlicht werden. Bereits im letzten August sind ähnliche Videos erschienen und auch dort waren Soldaten der 155. Marinebrigade der russischen Pazifikflotte an den Verbrechen beteiligt. https://x.com/RALee85/status/1880390657295941930
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