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GROSANGRIFF DER UKRAINE
Gemäss verschiedenen Meldungen von ukrainischen und russischen Bloggern findet aktuell ein grosser Raketenangriff der Ukraine auf Ziele in Russland statt. Entsprechende Nachrichten erscheinen aus Orjol, Brjansk, Kursk, Kaluga und der Krim.
Die Krimbrücke ist gesperrt, in den Regionen der Russischen Föderation werden Luftschutzsirenen aktiviert. Es wird darauf hingewiesen, dass Dutzende ukrainischer Flugzeuge in der Luft sind und Angriffe auf strategische Objekte durchführen. https://t.me/c/1269013410/75307
Angegriffen wurden unter anderem die Chemiefabrik und dazugehörende Lagerhallen im russischen Brjansk. Videos aus der Gegend zeigen mindestens 10 Explosionen und grosse Feuer auf der Anlage.
Die Brjansker Firma gehört zur russischen Holding Tekhmash, die an der Ausführung staatlicher Verteidigungsbefehle beteiligt ist. Sie produziert Sprengköpfe für die Mehrfachraketenwerfer (MLRS) und andere Waffen der russischen Armee. Angeblich wurden für die Attacke amerikanische ATACMS-Raketen eingesetzt. https://t.me/operativnoZSU/168730
Andrei Yermak, Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, sagte: «Russlands Militärproduktion muss leiden». https://t.me/insiderUKR/90492
STOPP DER KOHLE-PRODUKTION
Im Osten der Ukraine rücken russische Truppen weiter in Richtung Pokrovsk vor. Aus diesem Grund wurde die dortigen Minen für die Förderung von Kokskohle geschlossen. Dies ist ein dramatischer Schritt, denn diese Minen sind die letzten verbleibende ukrainische Förderstätte für Kokskohle.
Unter anderem stützt sich die ukrainische Stahlindustrie auf die Kohle aus Pokrovsk. Der ukrainische Verband der Stahlhersteller sagte letztes Jahr, dass die mögliche Schliessung der Mine dazu führen könnte, dass die Stahlproduktion von 7,6 Millionen im Jahr 2024 auf 2 bis 3 Millionen Tonnen im Jahr 2025 einbricht.
In einer als «wichtige Rede» angekündigte Stellungnahme sagte US-Präsident Joe Biden heute unter anderem: «Ich war der einzige Oberbefehlshaber der USA, der sich in einem Land befand, in dem sich Krieg befand und in dem es keine US-Militärpräsenz gab. Putin scheiterte, es gelang ihm nicht, die Ukraine zu erobern, es gelang ihm nicht, die NATO zusammenzubrechen, und es gelang ihm nicht, einen wesentlichen Teil des Territoriums davon zu erobern. Wir haben 50 Länder zur Unterstützung der Ukraine vereint, und zwar nicht nur in Europa, sondern auch in Asien. (…) Putin ist eingeschlafen, er hat Kiew nicht in drei Tagen erobert, aber seitdem war ich im Zentrum von Kiew, und er war nicht im Zentrum von Kiew.» https://t.me/operativnoZSU/168739
SULLIVAN FORDERT SOLDATEN
Jack Sullivan ist Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden und war in den letzten drei Jahren einer der Bremser, wenn es um die Unterstützung der Ukraine ging. Dies galt insbesondere bei der Lieferung und dem Einsatz von Mittelstreckenwaffen auf russischem Gebiet. Nun hat er sich beim Nachrichtensender Bloomberg zur aktuellen Lage geäussert. Das ganze 30-minütige Interview hier: https://www.youtube.com/watch?v=JPSGKkTN6h8
Sullivan sagte, die Ukraine muss das Wehrpflichtalter auf 18 Jahre senken: «Wir haben klar gesagt: Kiew muss den Mangel an Menschen lösen», sagte der Biden-Berater: «Letztendlich ist dies eine souveräne Entscheidung, die die Ukraine treffen muss. Wir haben jedoch auch in der Öffentlichkeit sehr deutlich gemacht, dass die Arbeitskräfte ein akutes Problem darstellen und die Ukraine darüber entscheiden muss», sagte er und «Das ist ein ernstes Problem, selbst wenn wir ihnen die gesamte Munition liefern».
NATO-CHEF RUTTE WARNT
Mark Rutte, seit kurzem Generalsekretär der NATO, warnte heute im Europäischen Parlament: «„Sie müssen die russische Sprache in vier bis fünf Jahren lernen, wenn Sie nicht viel mehr Geld als derzeit 2 % des BIP für militärische Zwecke bereitstellen.»
Und weiter sagte Rutte: «Russland produziert in drei Monaten das, was die gesamte NATO in einem Jahr produziert. (…) Im Allgemeinen ist die russische Wirtschaft nicht grösser als die Wirtschaft der Niederlande und Belgiens zusammen. Ihr beide zusammengenommen bildet die russische Wirtschaft. (…) Sie haben nicht unsere hohen Gehälter, sie haben nicht unsere Bürokratie, sie können sich schneller bewegen und sie haben im Grunde eine Kriegswirtschaft geschaffen», sagte Rutte. https://t.me/uniannet/155987
WIEDER MEER-KABEL KAPUTT
Erneut wurde ein Unterwasserkabel des «Nordbalt» Netzes beschädigt. Wie schon zuvor wurden dafür ein Schiffs-Anker dem Boden entlang geschleift, bis das Kabel riss. Dieses Mal soll das chinesische Schiff «Yi Peng 3» Urheber des Schadens sein https://www.vesselfinder.com/fr/ship-photos/89536 .
Entsprechende Informationen gab der schwedische Verteidigungsminister Carl-Oskar Bohlin im öffentlich-rechtlichen schwedischen Fernsehsender SVT bekannt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Schiff dies absichtlich tat, weil der Kapitän vom russischen Geheimdienst angeworben wurde.
Ein anderes Kabel war am 25.Dezember vom chinesischen Tanker «Eagle S» zerrissen. Das Kabel verband Estland mit Finnland.
Arnoldas Pikžirnis, stellvertretender litauischer Energieminister, sagte: «Wir müssen diese Fälle von Sabotage oder Sabotageversuchen an dieser Infrastruktur sehr ernst nehmen. Und es zeigt, dass eine schnelle Reaktion der NATO notwendig ist, um die Interessen unserer Verbraucher und in der Tat unsere gesamte Infrastruktur sowie den Strommarkt und die Preisstabilität zu schützen.» https://www.lrt.lt/naujienos/pasaulyje/6/2459049/svedija-ant-nordbalt-kabelio-baltijos-juroje-aptiko-apgadinimo-zenklu
RUSSISCHE TANKER BLOCKIERT
Drei Tanker mit mehr als 2 Millionen Barrel russischem Öl stecken in ostchinesischen Gewässern fest. Der Grund dafür sind die am Freitag von den USA und Grossbritanien verschärften Massnahmen gegen illegale Verkäufe und die sogenannte «Schattenflotte». (Siehe Ukraine Aktuell Nr. 1052)
Bei den blockierten Schiffen handelt es sich um Tanker der russischen Schattenflotte. Der «Huihai Pacific-Tanker» hat fast 770’000 Barrel ESPO-Öl aus dem russischen Pazifikhafen Kozmino geladen Die «Mermar» sollte diese Woche mit 755’000 Barrel ESPO den Hafen von Yantai anlaufen, wartet aber jetzt vor der Küste. Die Olia verliess am 7. Januar mit fast 709’000 Barrel Öl einen russischen Hafen und war ebenfalls auf dem Weg nach Yantai, liegt nun aber im Gelben Meer. https://www.unian.net/world/pridnistrov-ya-ukrajina-proponuye-dopomogu-12881799.html
Hintergrundinformationen zur Schattenflotte gibt es auf www.ukraineaktuell.com im Newsletter Nr. 1054.
• Kyiv im Fokus russischer Angriffe
• Mehrere Datenzentren zerstört
• Ukrainische Erfolge an der Front
• Zelenskyj: «Patient Null stoppen»
• Schweizer Offizier lobt Panzer
• Neuer Versuch für Waffenstillstand
• Lawrow: «Keine Pause im Krieg»
• Trump lädt Putin zu G-20 Gipfel ein
• Abkommen Ukraine – Australien
• Zelenskyj fühlt sich von Trump verraten
• Starlink wieder teilweise in Betrieb
• Musk sagt, Trump ist verantwortlich
• US-Politiker kritisieren Beschränkungen
• Ex-US-Vizepräsident Pence macht Druck
• Kräftemessen um Raffinerie-Angriffe
• Russen töten Zivilisten in zwei Städten
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• Beat Heri: Der besondere Kommentar
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