Der US-Militärblogger Chuck Pfarrer veröffentlicht eine Karte mit Detailinformationen zu den Kämpfen an der Front bei Kherson im Süden der Ukraine. Es zeigt vom Süden bis in den Norden Kampffelder, bei denen Menschen und Ausrüstungen zerstört wurden; Unter anderem 100 russische Soldaten bei Charivne.
Pfarrer schreibt zum Informationswert der Karte: «Unter Berücksichtigung des Forderung von Kiew nach operativer Sicherheit enthält die heutige Karte nur offizielle Informationen aus den Briefing des Militärs und anderer offizieller Quellen». https://twitter.com/ChuckPfarrer/status/1585982898955440129/photo/1
KHERSON WIRD GEPLÜNDERT
Die russischen Truppen haben damit begonnen, in Kherson medizinische Infrastruktur zu entfernen und abzutransportieren. Sie schliessen Krankenhäuser, nehmen Geräte und medizinische Ausrüstung weg.
Die Evakuation der Zivilbevölkerung sei nun abgeschlossen und die Infrastruktur nicht mehr notwendig.
Iryna Vereshchuk, stellvertretende Ministerpräsidentin der Ukraine, veröffentlichte diese Informationen und schrieb dazu: «Der Feind will den Menschen das Recht auf eine medizinische Grundversorgung vorenthalten.» https://t.me/vereshchuk_iryna/1604
SOLDATEN ALS KANONENFUTTER
Der russische Kriegsminister Schoigu (Foto) berichtete heute Putin, dass die Mobilisierung von 300’000 russischen Reservisten abgeschlossen sei und sich davon 82’000 an der ukrainischen Front befinden. https://t.me/nexta_live/39747
Der US-Militärblogger Chuck Pfarrer schreibt: «Aus U-Bahnen geholt, in Gefängnissen und Obdachlosenunterkünften rekrutiert und dann in den Frontdienst eingeliefert, werden diese Männer keinen militärischen Nutzen haben.» https://twitter.com/ChuckPfarrer/status/1586067304931917824
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj sagte dazu heute Abend: «Russland versucht zwar, den Druck auf unsere Stellungen zu erhöhen, indem es die Mobilisierten einsetzt, aber sie sind so schlecht ausgebildet und ausgerüstet, so grob von der Führung eingesetzt, dass es darauf hindeutet, dass Russland schon bald eine neue Welle der Entsendung von Menschen in den Krieg benötigen könnte.» https://t.me/glavredinfo/51770
SCHWACHE KOMPANIEN
Eine russische Kompanie sollte gewöhnlich rund 100 Personen umfassen. Aktuell bilden nur 6 – 8 Soldaten eine Kompanie, wie russische Offiziere bereits im September sagten. Dies schreibt der britische Geheimdienst in seinem öffentlichen Bulletin. https://twitter.com/DefenceHQ/status/1585885272440545284
Und weiter: «In den letzten sechs Wochen haben die russischen Bodentruppen in den meisten Bereichen der Frontlinie eindeutig den Übergang zu einer langfristigen, defensiven Haltung vollzogen.» Dies wird als Schwächezeichen gewertet: «Dies ist wahrscheinlich auf eine realistischere Einschätzung zurückzuführen, dass die stark unterbesetzten und schlecht ausgebildeten Streitkräfte in der Ukraine derzeit nur zu defensiven Operationen fähig sind.»
ERFOLGE IM DONBASS
Die Strasse von Svatove nach Kreminna in der Region Luhansk steht vollständig unter Kontrolle der ukrainischen Armee. Das sagte heute Serhij Hajdaj, Gouverneur von Luhansk. «Vorerst werden wir die Siedlungen nicht namentlich nennen. Es ist besser, dies dem Generalstab zu überlassen.» https://t.me/glavredinfo/51769
In den Reihen der russischen Armee wächst der Unmut über den Rückzug. Der Geheimdienst der Armee veröffentlicht ein abgehörtes Telefongespräch eines russischen Militäroffiziers mit einem Freund über einen Rückzug aus der Richtung Nikolaev und eine mögliche Verlegung nach Belarus:
Vor der russischen Invasion besass die ukrainische Nationalgarde keine eigene Ausrüstung. Alles befand sich bei den Streitkräften.
Heute sei die Garde gut mit gepanzerten Mannschaftsfahrzeugen vom Typ BMP-2 (Infantry Combat Vehicle), BMP-3 und BTR-82 ausgerüstet. Ausserdem gehören neu T-80 Panzer und gepanzerte Reparaturfahrzeuge zur Ausrüstung.
All dies seien Beutefahrzeuge, die der russischen Armee abgenommen oder von ihnen bei der Flucht zurückgelassen wurden. Dies erklärte der Sprecher der ukrainischen Nationalgarde. https://t.me/dvish_alive_eng/10603
ROPAGANDISTIN GETÖTET
Swetlana Babajewa, Leiterin der Propaganda-Abteilung von Russia Today in Simferopol und ehemalige Chefredaktorin von gazeta.ru, wurde auf der von Russland besetzten Krim getötet.
Sie kam nach offiziellen Angaben auf einem der Truppenübungsplätze auf der Krim ums Leben, wo sie am militärischen Sportschiessen teilnahm.
Babajewa war Mitglied des «Präsidentenpools», das heisst, sie begleitete Putin auf offiziellen Reisen. https://t.me/nexta_live/39752
InformNapalm schreibt: «Die offizielle Version lautet „ein Unfall, ein Querschläger während der Schiesserei“. Wir haben diese Begriffe schon einmal gehört: „Geste des guten Willens“, „negatives Wiederauftauchen“. Jetzt können wir noch den „Querschläger“ hinzufügen, der Top-Propagandisten in den besetzten Gebieten tötet.» https://t.me/informnapalm/13870
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Der letzte erschienene Newsletter «Ukraine Aktuell» Nr. 1372 habe ich am Dienstag, 25. November, veröffentlicht. In der Nacht auf Mittwoch, den 26. November wurde ich
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