Der ukrainische Präsident Zelenskyj sagte heute Abend: «In den befreiten Gebieten der Region Kharkiv wurden bereits mehr als zehn Folterkammern gefunden. Als die Besatzer flohen, liessen sie auch die Foltergeräte zurück.
Folter war in den besetzten Gebieten eine weit verbreitete Praxis. Das ist es, was die Nazis taten. Das ist es, was Ruszisten tun. Und sie werden auf dieselbe Weise enden – sowohl auf dem Schlachtfeld als auch in den Gerichtssälen. Wir werden all jene identifizieren, die gefoltert und gedemütigt haben.» https://t.me/dvish_alive_eng/9379
Das «Institut for the study of war» schreibt: Eine Folterkammer befand sich Berichten zufolge in der Polizeiabteilung von Balaklja, wo «Russen Masken trugen und Zivilisten mit blanken elektrischen Drähten folterten», so Andriy Nebytov, der Leiter der Nationalpolizei in der Region Kiew.
Das Institut kommentiert: «Die Enthüllungen über Massengräber von Zivilisten und Folterkammern im kürzlich befreiten Izyum bestätigen unsere früheren Einschätzungen, dass die Gräueltaten von Bucha keine isolierten Kriegsverbrechen waren, sondern vielmehr einen Mikrokosmos russischer Gräueltaten in den gesamten von Russland besetzten Gebieten darstellen.» https://twitter.com/TheStudyofWar/status/1570941726973480962
RUSSLAND IST ISOLIERT
Russland war dagegen, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj per Video zur Generalversammlung der Vereinten Nationen spricht. Nur 6 Länder schlossen sich dieser Forderung an: Nordkorea, Syrien, Eritrea, Nicaragua, Kuba und Weissrussland.
Gestern sagte der indische Premierminister Narendra Modi öffentlich zu Putin, es sei nicht die Zeit für einen Konflikt, da es um die Sicherheit von Nahrungsmitteln, Düngemitteln und Brennstoffen geh.
Michael McFaul, Professor an der Standford Universität für Politikwissenschaft und ehemaliger Botschafter der USA in Russland schreibt dazu:
«Es ist eine Sache, Differenzen mit Partnern hinter verschlossenen Türen zu besprechen. Es ist eine andere, sie öffentlich zu zeigen. Xi und Modi wollten der Welt eindeutig signalisieren, dass sie Putins barbarischen, rücksichtslosen und verlorenen Krieg in der Ukraine nicht unterstützen.» https://twitter.com/McFaul/status/1571201263320334336
DONBASS DÖRFER BEFREIT
Im Sektor Svatove übernahmen die ukrainischen Streitkräfte die Kontrolle über das linke Ufer des Flusses Kupiansk. https://t.me/DeepStateUA/14153
Die ukrainische Armee befreite Shchurove und Dibrova am Nordufer des Flusses Siverskij Donez in der Region Donezk und schuf damit einen Brückenkopf für eine Offensive auf die von Russland besetzte Stadt Lyman. https://t.me/R13severnews/6155
AUTOBRAND AUF DER KRIM
Das Auto des wichtigsten russischen Propagandisten Dmitri Kiselev wurde auf der besetzten Krim verbrannt. Kisseljow ist Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja, zu der das Nachrichtenportal Sputnik gehört.
Vorläufigen Angaben zufolge kam der Mann, der Kiselevs Auto verbrannte, übrigens mit einer medizinischen Maske und Schuhüberziehern zum Ort des Geschehens.
Die Plattform InformNapalm berichtet dies und schreibt: «Die rassistische Öffentlichkeit ist nervös: Wenn solche Leute auf der Krim Autos anzünden, was ist dann als nächstes zu erwarten?!» https://t.me/informnapalm/12422
SCHIESSEREIEN IN KHERSON
Der russische Propaganda-Kanal «News front notes» veröffentlichte ein Video auf dem Militärfahrzeuge zu sehen sind, die in der Nähe des Bahnhofs in eine Strasse feuern. Nach Angaben der Plattform handelt es sich um eine «Anti-Terror-Operation». https://t.me/newsfrontnotes/28379
RIA-Novosti meldet: «Eine Sabotagegruppe wurde in Kherson aufgelöst, es gibt nur noch einige Widerstandsnester, die ebenfalls neutralisiert werden.» https://t.me/rian_ru/178203
Die gewöhnlich gut informierte ukrainische Plattform «WarMonitor» schreibt: «Die drei logischen Erklärungen für das, was im Kherson-Zentrum passiert: Eine Inszenierte Videos für Propaganda; ukrainische Partisanen oder Spezialkräfte greifen russische Streitkräfte an; Machtkämpfe zwischen russischen Soldaten.» https://twitter.com/WarMonitor3/status/1571218554753523718
Die ukrainischen Truppen befinden sich wenige Kilometer von Kherson entfernt.
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