Bei der russischen «Druschba»-Pipeline explodierten heute Morgen drei Sprengsätze. Die Attentate fanden auf russischem Boden, 40 Kilometer entfernt von der ukrainischen Grenze in der Region Brjansk, statt.
Die Pipeline selber wurde nicht zerstört, meldet der russische Telegramkanal «Baza». Eine der Explosionen beschädigte ein Umspannwerk und zwei weitere hinterliessen Krater in der Dimension von unter einem Quadratmeter bei Ölpipeline-Schiebeaggregaten.
Der Pressedienst der russischen Transneft meldete, dass die Druschba-Pipeline normal funktioniert: «Über beide Pipelines wird planmäßig Öl nach Europa gepumpt». https://www.unian.net/
Der britische Geheimdienst rapportiert: «Russland nutzt seine Überlegenheit im Kräfteverhältnis und in der Artillerie, um schrittweise Gebiete in und um Sievierodonetzk zu erobern.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1535934097557692417
Über die Kämpfe um und in Sievierodonetzk schreibt Serhei Gajda, Gouverneur von Luhansk: «Das Gebiet der Chemiefabrik Azot wird ständig beschossen. Die Kämpfe finden in den umliegenden Strassen statt. Der Feind nähert sich Vrubivka.» https://t.me/luhanskaVTSA/3397
Die Besatzer haben zwei der drei Brücken, die nach Sievierodonetzk führen, zerstört. Die nächsten zwei oder drei Tage werden aufschlussreich sein. https://t.me/c/1687475640/4569
PUTINS ARMEE AUF DEM ZAHNFLEISCH
In der russischen Armee besteht eine Kampfeinheit gewöhnlich aus drei Bataillonen, von denen jeweils zwei im Einsatz sind. Nun wurde damit begonnen, auch das jeweils dritte Bataillon in den Kampf zu schicken. Der britische Geheimdienst bemerkt dazu:
«Die dritten Bataillone innerhalb der Brigaden sind oft nicht voll besetzt – Russland wird wahrscheinlich auf neue Rekruten oder mobilisierte Reservisten zurückgreifen müssen, um diese Einheiten in der Ukraine einzusetzen. Der gleichzeitige Einsatz aller drei Bataillone wird die Fähigkeit der Verbände, ihre Kampfkraft nach Einsätzen zu regenerieren, wahrscheinlich längerfristig verringern.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1535934097557692417
ARTILLERIEBESCHUSS IM OSTEN
Im Donbass beschiesst Putins Armee mit grosser Intensität zivilen Einrichtungen. Der ukrainische Generalstab zählt diese Orte auf: Rozhkovychi, Hemyach, Luhivka und Popivka, Virnopilla, Ukrainka, Petrivka, Chepil, Khrestyshche und bei Mospanowo kam es zu einem Luftangriff.
Weitere Angriffe erfolgen auf Petrivske, Nova Husarivka, Kurulka, Dolyna, Bohorodychne, Schipylivka und Dronivka.
In der besetzten Stadt Svatove plündert der Feind eine Fabrik, die Ausrüstung wird in die Russische Föderation gebracht. Das gesamte Getreide des Agrarbezirks ist gestohlen worden. https://t.me/c/1687475640/4574
DEUTSCHLAND KÖNNTE LIEFERN
Mehrere «Marder»-Schützenpanzer des deutschen Herstellers Rheinmetall, die von der Bundeswehr ausgemustert wurden, sind nun aufgerüstet worden und können sofort an die Ukraine geliefert werden. Das sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger in einem Interview mit der deutschen Zeitung «Bild».
Absolventen in der Region Tschernihiw machten Fotoshootings vor der Kulisse von Ruinen. «So sieht das Abschlussalbum der Schüler der 11. Klasse in diesem Jahr aus! Ihre Kindheit, das Fest der letzten Glocke und die Abschlussfeier wurden ihnen gestohlen», heisst es in einer Erklärung der Nowhorod-Sewersker Mittelschule Nr. 2.
Was empfinden wir beim Betrachten dieser Fotos? Schmerz für die zerstörten Pläne, für die gestohlene Jugend dieser Kinder. https://t.me/uniannet/59779
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